Im August 2016 hat Instagram die „Instagram Stories“ gelauncht. Unternehmen können so ihre eigenen kurzen Geschichten auf Instagram am Stück erzählen. Heißt: in einer gewählten Abfolge von Bildern und/oder Videos statt eines einzigen Bildes. Noch besser: die Stories werden am oberen Bildrand prominent angezeigt. Das erhöht die Lese-Chance enorm!

Wie setzt man die „Stories“ ein? Dieses Storytelling eignet sich hervorragend, z.B. um ein Event zu begleiten. Fotos, Videos und auch Boomerangs (das sind kleine Videos, die in einer Endlosschleife wiederholt werden und lustige Effekte erzeugen können) werden den Stories hinzugefügt. Diese können dann mit Emojis, Filtern, und Temperaturangaben ergänzt werden.

Stories werden grundsätzlich den eigenen Abonnenten auf Instagram angezeigt. Doch wie können Unternehmen die Reichweite ihrer Stories erhöhen auch für neue User auf Instagram? Hier eignen sich (ohne Werbespendings) Hashtags und Ortsangaben am Besten. Damit erhöht sich die Chance, dass die Story auch in den Trends auf Instagram erscheint.

Seit Mai 2017 sind die eingefügten Hashtags bei Instagram nämlich nicht nur Stilmittel, sondern erfüllen vielmehr auch die ursprüngliche Suchfunktion eines Hashtags. Durch die Verlinkung mit einem Hashtag kann die Story auch von anderen Nutzern gefunden und damit die Reichweite der Stories erhöht werden. Die Hashtags werden über das Sticker-Icon den Stories hinzugefügt. Soll der Hashtag jedoch nicht ebenfalls als Stilmittel fungieren, so kann dieser auch so weit verkleinern werden, dass er nicht mehr sichtbar, aber dennoch auffindbar für die Instagram Nutzer ist.

Neben dem Brand-Hashtag sind hier ebenfalls bestimmte Kampagnen-Hashtags empfehlenswert. Da grundsätzlich aber nur ein Hashtag pro Bild oder Video möglich ist, sollte hier die Auswahl wohlüberlegt sein. Ein absolutes No-Go sind Hashtags, die von Instagram gesperrt wurden. Ja, es gibt eine Hashtag-Zensur auf Instagram! Bei manchen dieser Hashtags wie bspw. #boobstagram ist diese Zensur nachvollziehbar. Es sind jedoch auch einige Hashtags wie bspw. #streetphoto zensiert, bei denen dies nicht ganz so naheliegend ist. Da Instagram die Liste der temporär zensierten Hashtags laufend aktualisiert, sollten Unternehmen die von ihnen verwendeten Hashtags regelmäßig überprüfen.

Neben den Hashtag Stories hat Instagram zeitgleich auch die Location Stories eingeführt. Der Weg zu einer Location Story führt ebenfalls über das Sticker Icon auf Instagram. Klickt man auf das Pfeil-Symbol, schlägt die App automatisch Standorte in der Nähe vor. Die Location kann aber auch manuell ausgewählt werden. Betreibe ich als Unternehmen bspw. ein stationäres Ladengeschäft, so bietet sich dieser Standort an, um potenzielle Laufkundschaft auf die Location Stories aufmerksam zu machen und ggf. in den Shop zu ziehen.

Befinde ich mich gerade an einem Ort mit vielen Menschen, ist der tatsächliche Standort zu empfehlen. Die Festivalsaison ist hier wohl momentan das beste Beispiel. Betreibt eine Marke bspw. einen Merchandise-Stand auf dem Festival, so ist dies eine sehr effektive Methode, um Besucher auf diesen aufmerksam zu machen. Dasselbe gilt für andere Großveranstaltungen, bei denen sich viele potenzielle Kunden befinden. Über Location Stories können Unternehmen Aufmerksamkeit bei den Besuchern erzielen und so zu einem Kauf oder Abschluss animieren.

Fazit:

1. Nutzen Sie die Möglichkeiten, auf Instagram emotionale Mehrwerte für Ihre Marke zu schaffen und nutzen Sie die Stories!
2. Wollen Sie die organische Reichweite Ihrer Instagram Stories über die angestammten Follower hinaus erhöhen, so fügen Sie unbedingt Hashtag und Location hinzu!