Nach 3-4 Jahren ist Ihre Website oft nicht mehr auf dem technischen Stand der Zeit. Und auch vom Look her sieht man ihr ihr Alter an. Um einen erfolgreichen Start der neuen Website von der Entwicklung bis zum Relaunch durchzuführen, haben wir hier mal fünf Punkte als erste Wegweiser für Sie zusammengefasst.

Rückblick: Was war gut, was nicht?

Bevor die Entwicklung der neuen Seite beginnen kann, ist die Auseinandersetzung mit der bestehenden wichtig. Aus den Daten, die mit einem Tracking-Tool wie Google Analytics gesammelt wurden, lassen sich die für den Benutzer Ihrer Webseite wichtigen Seiten bzw. Unterseiten und Contentbereiche ableiten. Ebenfalls erschließt sich aus den Daten, welche technischen Mindestanforderungen an die neue Website gestellt werden sollten. Wichtig u.a.: wie ist die Ladegeschwindigkeit, wie ist es um die mobile Version bestellt? Ist die Seite schon verschlüsselt?

Gefunden werden geht vor Schönheit!

Mit dieser Forderung macht man sich bei allen Art Directors unbeliebt. Natürlich sollte eine Website immer attraktiv UND aktuell sein und dem Marken-CD folgen. Die Moden wechseln recht schnell und man sieht einer älteren Seite auch an, wenn sie alt ist. Nur: was nutzt Ihnen eine überragende Gestaltung, wenn sie keiner sieht oder sie schnell wieder verlässt? Bieten Sie dem Nutzer Ihrer Website daher auf der Startseite einen Überblick über die Inhalte Ihrer Seite. Die angebotenen Informationen sollen zum Weiterlesen auf den Unterseiten anregen. Die Suchmaschinenoptimierung der Texte sollte bei der Aufbereitung des Contents beachtet werden. Setzen Sie Meta-Descriptions, die in 160 Zeichen eine kurze Zusammenfassung für jede Seite bietet. Die Suchmaschine zeigt diesen Text in Ihrem Suchergebnis an.

Welches CMS? Oder doch SPA oder Framework?

Eine der wichtigsten Fragen in der Entwicklung ist die nach der geeigneten Plattform. Stellen Sie sich die Frage, wie zufrieden Sie mit der derzeitigen Lösung sind und wie einfach sich diese pflegen lässt. Lassen Sie sich zuerst von Ihrem technischen Partner beraten. Aber Vorsicht: viele Entwickler empfehlen gern „ihr“ Lieblings-CMS, das sie selber am besten beherrschen. Zwischen einigen Systemen besteht aber ein erheblicher Unterschied beim Entwicklungsaufwand – im Klartext: Budget. Und nicht immer muss eine mittelgroße Website mit dem aufwändigsten CMS programmiert werden.

Neben dem Einsatz eines Content-Management-Systems, kommen gegenwärtig auch Single Page Application, PHP-Framework basierte Lösungen oder eine statische Seite in Frage. Von Interesse ist hierbei hauptsächlich, wer die Seite später pflegen wird.

Mehr Speed!

Content ist für Suchmaschinen nur ein Baustein zu einer positiven Positionierung. Ein wichtiger weiterer Bestandteil ist die Geschwindigkeit der Website. Benutzer der Seite sollten diese auch unter schlechten äußeren Bedingungen, wie beispielsweise in langsamen kabellosen Netzwerken, auf der Zugfahrt mit schnell wechselnden Verbindungen oder in Bezug auf Mobilfunk schlecht ausgebauten Regionen ihre Website aufrufen können. Daher sollten so wenige Dateien wie möglich vom Nutzer abgerufen werden müssen, Bilder komprimiert und für verschiedene Displaygrößen aufbereitet sein. Wenn Besucher persönliche Daten von sich hinterlassen können, empfiehlt sich auf jeden Fall eine Verschlüsselung. Auch darauf achtet die Suchmaschine beim Ranking Ihrer neuen Webseite.

Zeit ist Erfolg

Klar, die neue Seite soll so schnell wie möglich sichtbar sein und Ihnen den gewünschten Vorsprung vor der Konkurrenz sichern. Setzen Sie mit Ihrem Entwicklungs-Partner auf einen realistischen Zeitplan, der Freiraum bis zum Launch lässt. Bei übereilten Freischaltungen laufen Sie Gefahr, Fehler beim Testen der Seite zu übersehen, mit hohen Ladezeiten durch fehlende Optimierungen Nutzer zu verlieren oder von Suchmaschinen abgestraft zu werden, weil es keine geeigneten Suchbegriffe in den Texten gibt.
Zentral: Suchen Sie sich einen Partner, der mehr kann als gestalten und umsetzen. Der Sie beim Thema Suchmaschinenoptimierung beraten kann. Der auch Erkenntnisse aus Analysetools richtig deutet. Und der etwas von guter Usabilty versteht.

Fragen? Wir freuen uns auf Rückfragen oder Ihren Anruf!

Ihre

Steffen Hauß (Web Development)
und Alexander Malter